2013

Rettungsschwimmer rettet Badegast am Riemer See

Zwei Mitglieder der Wasserwacht Ortsgruppe Riem waren am Sonntag, den 16.06.2013 gegen 13.45 Uhr im Riemer See beim Training, als sie auf eine Gruppe von fünf Jugendlichen aufmerksam wurden, die einen ihrer Freunde nur noch mühevoll über Wasser halten konnte.
Es stellte sich heraus, das der Betroffene, obwohl er nicht schwimmen konnte, es mit seinen Freunden gemeinsam geschafft hatte bis zur Mitte des Sees zu schwimmen. Dort verließen ihn dann seine Kräfte und er drohte unterzugehen. Der See ist an dieser Stelle rund zehn Meter tief.
Der ausgebildete Wasserretter P. Wimmer und Jugendmitglied M. Schumann, ein weiteres Mitglied der Wasserwacht-Ortsgruppe, reagierten sofort. Wimmer brachte den entkräfteten Jugendlichen per Rettungsgriff an Land zum Südufer des Sees und bat Passanten, über die nächste Notrufsäule die Wasserwachtstation über den Vorfall zu informieren. Gleichzeitig wurde ein Notruf an die Rettungsleitstelle München abgesetzt.
Sofort fuhren von der Station aus vier Wasserwachtmitglieder unter der Leitung des Ortsgruppenleiters N. Wöhe mit dem Rettungsboot zum gegenüberliegenden Ufer. Zur medizinischen Erstversorgung überprüfte das Team die Vitalfunktionen des Jugendlichen und versorgte ihn bis zum Eintreffen des BRK-Rettungswagens mit Sauerstoff. Der Jugendliche wurde mit dem Rettungswagen zur medizinischen Weiterversorgung in ein Krankenhaus gefahren.
Nur durch das schnelle Eingreifen der Wasserwacht konnte Schlimmeres verhindert werden.
Die Wasserwacht weist aus gegebenen Anlass darauf hin, dass die Fähigkeit, schwimmen zu lernen immer mehr vernachlässig wird. Bereits im jungen Alter sollte das Schwimmen erlernt werden um nicht, wie oben beschrieben geschehen, eventuell dem Ertrinkungstod zu erliegen.

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Katastropheneinsatz des Wasserrettungszuges München

Am Sonntag den 2.6.13 um 10:03 erfolgte erstmals ein Alarm für den 2010 aufgestellten Wasserrettungszug der KWW München.

Bootskomponenten HWRZ München" Hochwasserlage in Berchtesgaden , Dammbruch, Personen müssen evakuiert werden!

Innerhalb von 2 Std. rückten die Bootstrupps Riem und Lohhof aus! Einsatzstärke 1/2/13. Die Anfahrt erfolgte mit Sonderrechten zum Parkplatz Irschenberg und dort Treffen mit Zugtrupp (WW Obb. 12/1) aus FFB. Dann gemeinsame Weiterfahrt zum Schadensort.
Eintreffen Schadensort bzw. Bereitstellungsplatz in Freilassing am Bahnhof auf dem Gelände einer stillgelegten Großtankstelle mit Waschanlage und großer Freifläche ( diese wurde als Hubschrauberlandepl. für die Polizei und Bundespolizeihubschrauber genutzt). Kurze Einweisung der Gruppenführer , herstellen der Einsatzfähigkeit mit den Booten. Erneute Lagebesprechung mit den Gruppenführern. Einsatzauftrag Evakuierung der Häuser in der Ludwig Zeller / Waldstr. und Am Hang, zusammen mit den Kontingenten aus FFB, Moosburg und Pfaffenhofen.falls keine Freiwillige Evak. stattfindet dann Zwangsmaßnahmen durch die örtliche Polizei. Ansonsten wurden mehrere Personen /Familien und Sachgüter auf den Sammelplatz an der Verkehrsinsel in der Rupertusstr. gebracht werden. Der Einsatz konnte gegen 22:00 Uhr beendet werden und es wurden die Boote wieder auf die Trailer verbracht . Durch die Einsatzleitung wurde die Massnahme beendet und die Abmarschfähigkeit angeordnet werden. Die Abfahrt erfolgte gegen 22:20 nach Bad Reichenhall zum Gebirgsjäger Bataillon das unser Nachtlager werden sollte. Meldung während des Abendessen dann durch die Einsatzleitung zurückverlegung der Gesamtkontingentes zurück nach Freilassing und anschl. Weiterverlegung zu einem neuen Einsatzort. Weiteres vor Ort in Freilassing und abrücken . Also wieder zurück in die Bundeswehrkaserne alles zurück ins Auto und Abfahrbereitschaft herstellen. Ca. 1:10 erneute Anfahrt nach Freilassing zum Bereitsstellungsraum. Gruppenführerbesprechung > Das Kontingent München bleibt vor Ort und löst das Kontingent Diessen und Seefeld ab die den ersten Teil der Nachtwache übernommen hatten und die Komponenten Diessen und Seefeld fahren mit den restlichen Komponenten des gesamten des Zuges weiter nach Kolbermoor zu weiteren Eveakuierungsmassnahmen.
Übernahme der Nachtwache in Freilassing(Bereitstellungsraum) durch die Wasserwachten Riem und Lohhof.
Die Nachtschicht verlief ohne zwischenereigniss und besondere Vorkommnisse ,
Zügiges Abrücken der Einstzkräfte wieder Richtung München gegen ca. 8:00 Uhr. Unser Rückweg gestaltete sich etwas schwierig weil ja nach wie vor die BAB 8 gesperrt war in Höhe des Chiemsees und somit erfolgte der Rückweg über die B 304 über Wasserburg am Inn und Ebersberg.
Alle Einsatzkräfte sind gegen 12: 00 Uhr wieder in Ihren Wachen gewesen und konnten die Einsatzfähigkeit wieder herstellen.

Der Einsatz war ein voller Erfolg und es hat sich gezeigt, dass unser Konzept WRZ München aufgegangen ist.

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Neue Wasserretter in der Ortsgruppe München Riem

Wir gratulieren unseren zwei neuen Wasserrettern zur bestandenen Ausbildung Alissa Käser und Nico Wöhe.

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8 neue AED-Geräte für die Ortsgruppe der Kreiswasserwacht München

In einem 3 Jahre dauernden Prozess wurden alle AED´s erneuert und auf einen einheitlichen Typ umgestellt.Notwendig wurde die Umstellung, da ein Großteil der AED-Geräte breits mehr als 10 Jahre im Dienst waren. Die Kreiswasserwacht München war damals die erste Wasserwacht in Bayern die sich an dem Frühdefibrillationsprojekt beteiligte.
Alle Wasserrettungsstationen und Einsatzfahrzeuge sind nun mit einem AED ausgestattet. Insgesamt verfügt die Wasserwacht München über 22 Geräte.

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Erste Seebegehung 2013

Bei den alljährlichen Seebegehungen befreiten Mitglieder und Jugendmitglieder der Wasserwacht Müncehn Riem den Uferbereich des Riemer See´s von Unrat und gefährlichen Gegenständen. Dabei wurden ein Mülleimer von unserem Schnorcheltrupp aus dem Wasser geborgeb. Ebenso wurden etliche Müllbeutel von den Mitgliedern die an Land unterwegs waren vollgemacht. Wir wünschen unsern Badegästen eine möglichst unfallfreie und schöne Badesaison 2013.

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